Herbst und Winter = Erkältungszeit

Vorbeugung gegen Erkältung

Einige Tipps um sich gegen Erkältungen zu wappnen

  • Räume nicht überhitzen und Luftbefeuchter verwenden

  • wenn Angehörige oder Kollegen schon erkältet sind,
    hilft es die Türklinken mit Desinfektionsmittel (in der Apotheke erhältlich) abzuwischen

  • öfters Hände waschen (die Zahl der Viren und
    Bakterien wird deutlich vermindert)

  • Essen Sie viel Obst! Vitamine (A, B, C und E) sind Stimulanten des Immunsystems und fangen schädliche freie Radikale ab

  • Spaziergänge bei jedem Wetter durchführen! Dabei
    auf passende, warme Kleidung achten, um den Körper zu schützen. Außerdem ist es wichtig, warme, trockene Füße zu behalten.

  • Abhärtung (z.B. durch kalt/warme Wechseldusche)

  • wichtig ist auch das seelische Gleichgewicht, denn gestresste Menschen (ob im privaten oder beruflichen Umfeld) sind anfälliger auf Krankheiten

Gegen die richtige Grippe sollten sich Risikogrupen (Senioren, Immungeschwächte) jedes Jahr erneut impfen lassen.

Stärkung des Immungsystems

Häufige Erkältungen, Müdigkeit und anhaltendes körperliches Schwächegefühl sind oft Anzeichen für ein geschwächtes Immunsystem.

Welche Aufgaben hat das Immunsystem?

Den ersten Schutz gegen Krankheitserreger im Körper bilden Haut, Schleimhaut und körpereigene Bakterien. Reicht dieser Schutz nicht mehr aus, kommt unser Immunsystem ins Spiel.

Alles, was in unseren Körper gelangt, wird vom Immunssystem überprüft. Werden dabei körperfremde Eindringlinge z. B. Bakterien, Viren, Pilze entdeckt, beginnt eine komplexe Abwehrreaktion zu deren Bekämpfung. Da kein Mikroorganismus dem anderen gleicht, muss unser Immunsystem für jeden ein spezielles Abwehrsystem entwickeln. Dies gelingt mit Hilfe der weißen Blutkörperchen.

Die verschiedenartigen Typen der Blutzellen übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Manche zerstören Viren, andere bilden die Antikörper und wieder andere dienen einfach der Unterstützung. Das Zusammenspiel der weißen Blutkörperchen in Verbindung mit natürlichen Botenstoffen bildet den idealen Bekämpfungstrupp.

Was kann man nun tun, um das Immunsystem zu stärken?

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung leistet einen großen Beitrag zur Erhaltung unserer Immunabwehr.

Wenn bestimmte Vitamine und Mineralien dem Körper nicht ausreichend zugeführt werden, sinkt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems und die Anfälligkeit auf Erkrankungen steigt.

Für das Immunsystem besonders wichtig:

  • Selen (Fisch, Steinpilze, Paranüsse)
    - untersützt bestimmte Enzyme beim Abbau von Schadstoffen

  • Vitamine
    -
    Aktivierung der Immunabwehr und Bekämpfung freier Radikale
    Vitamin A: Milch, Karotten, Leber
    Vitamin C: Obst, Gemüse
    Vitamin E: Nüsse, Pflanzenöl, Milch, Butter

  • Eisen (Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch, Volkornprodukte)
    - unterstützt Phagozyten (Fresszellen) bei der Zerstörung von Krankheitserregern

  • Zink (Hülsenfrüchte, Fleisch, Vollkornprodukte)
    - dient der Produktion von Antikörpern und der Aktivierung von Fresszellen

Da das Lymphgewebe des Magen-Darm-Traktes zu den sekundären Organen des Immunsystems gehört, ist es auch wichtig auf eine gesunde Darmflora zu achten. Das erreicht man durch die Einnahme von Ballaststoffen (in Getreide, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten enthalten). Milchprodukte, Sauerkraut und Joghurt fördern das Wachstum von Milchsäurebakterien (harmlose Bakterien, welche die Vermehrung von Krankheitskeimen verhindern).

Erkältung - was tun?

Die Erkältung

Unter einer Erkältung versteht man die Infektion der oberen Luftwege durch Viren. Meist kommt es dann auch zu einer Sekundärinfektion mit Bakterien.

Die Erkrankung ist ansteckend und meist innerhalb einer Woche wieder abgeklungen. Je nach Anfälligkeit der jeweiligen Person erkältet man sich etwa zwei- bis viermal im Jahr, hauptsächlich in den kalten Monaten.

Gerade während einer Erkältung benötigt unser Körper viel Schlaf.
 

Erkältungsbeschwerden:

  • Halsschmerzen, Heiserkeit
  • Schnupfen, Husten, Bronichities
  • Schüttelfrost, Fieber
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Abgeschlagenheit, Erschöpfung
  • Mandel- und Mittelohrentzündungen häufig bei Kindern
  • mitunter Übelkeit und Bauchschmerzen

 

Was kann man selbst tun?

  • einige Tage Bettruhe
  • viel trinken (zur Schleimlösung, Flüssigkeitsverlust ausgleichen)
  • Wadenwickel/Eiskompressen in den Leisten bei Fieber
  • Gurgeln bei Halsentzündungen
  • zwei Teller Hühnersuppe pro Tag (wirkt wie ein Nasenspray - die weißen Blutkörperchen werden gehemmt und dadurch läuft die Nase nicht mehr so)
  • Thymian-Produkte verwenden (die Heilpflanze desinfiziert die Schleimhäute, hemmt die Keimbildung, erleichert das Abhusten)

Was unterscheidet eine normale Erkältung von einer Grippe?

Beschwerden

Grippe (Influenza)

Erkältung (grippaler Infekt)

Fieber

plötzlich, sehr hoch (über 40 °C) 3 - 4 Tage lang

kaum, manchmal erhöhte Temperatur

Kopf-/Gliederschmerzen

stark, plötzlich

gering

Abgeschlagenheit/Entkräftung

stark, plötzlich

gering

Husten

stoßweise, trocken, stark

häufig

Schnupfen

kaum

stark

lebensbedrohlich

eventuell

nein

Wann sollte man unbedingt den Heilpraktiker oder Arzt aufsuchen?

  • wenn das Fieber sehr hoch ist und mehr als 2 - 3 Tage anhält
  • bei bakterieller Infektion mit gelb-grünen Schleim
  • bei Verdacht auf Mandel-, Mittelohr-, Stirnhöhlen- und Nasennebenhöhlenentzündung
  • Herz- und Asthmakranke sowie alte und abwehrgeschwächte Menschen sollten eher zum Heilpraktiker oder Arzt gehen

Abhärtung

Hauptursache für Erkältungen ist laut Experten eine unzureichende Abhärtung. Um Abwährkräfte zu stärken ist es besonders wichtig sich gesundheitsbewusst zu verhalten.

Wechselbad, Kalt Duschen und Sauna

Besonders anfällig gegenüber Heiserkeit & Co. sind meist Menschen, welche sich stets wohltemperiert halten. Deshalb empfiehlt es sich regelmässig ein Wechselbad von Wärme und Kälte anzuwenden.

Den Tag mit einer kalten Dusche zu beginnen, kostet zwar Überwindung ist aber eine der besten Abhärtungsmethoden überhaupt. Die Durchblutung wird verbessert und die Abwehrstoffe rasen durch unseren Körper.

Man kann alternativ auch erst lange sehr heiß duschen und hinterher eiskalt abbrausen. Diese Art der Abschreckung führt zur Stimmulation des Immunsystems.

Gehen Sie einmal pro Woche in die Sauna. Durch die ansteigende Körpertemperatur werden Viren geschädigt, da die meisten Keime und Erkältungserreger sehr hitzeempfindlich sind. Diesen Prozess nutzt der Körper bei Erkältung auch selbst, indem er die Körpertemperatur ansteigen lässt. Der Erkrankte hat Fieber und das Fieber schwächt die eingedrungenen Krankmacher.

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